Kirche

Sonntag, 19. April 2020, 8.00–18.00 Uhr

Ort: Information

Für das persönliche Gebet ist die Kirche tagsüber offen

Wir halten Abstand. Aber im Glauben zusammen.

Das gemeinsame Innehalten und das stille Gebet werden uns durch diesen Frühling tragen.

Gütiger Gott, du mutest uns viel zu in diesen Tagen.
Wir sind ratlos, was angesichts der Epidemie zu tun ist.
Das Zusammenleben wird so seltsam verkrampft.
Wieviel Abstand müssen wir halten?
Wie zeigen wir uns Zuneigung ohne Berührung?

Die Zusammenhänge sind auch so kompliziert.
Die größten Einschränkungen des Alltags erleben die Kinder und ihre Eltern.
Doch eigentlich geht es darum, ältere und chronisch kranke Menschen zu schützen.
Die Maßnahmen, die getroffen werden, reißen uns aus alten Gewohnheiten.
Wie gehen wir damit um, dass wir anders oder gar nicht mehr arbeiten dürfen?
Werden wir die Epidemie gemeinsam meistern oder werden sich Egoismus und Rücksichtslosigkeit bald wieder breitmachen?

Gott, schenk du uns das richtige Maß schenkst aus Vorsicht und Gelassenheit.
Mach uns stark darin, für andere mitzudenken und sie dennoch nicht zu bevormunden.
Mach uns lernfähig, so dass wir aus dem Erlebten etwas mitnehmen für die Zeit danach, so dass es auch etwas Gutes hat, was uns zugemutet wird.
Auch wenn die Prognosen andere sind, bitten wir dich um ein baldiges Ende der Ansteckung und der Angst davor. Amen.

nach: Georg Rieger, in: App «from», 14. März 2020

Kirche.pdf –

Kontaktperson

Thomas Moser


055 285 15 05

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