Geistliche Begleitung von Kindern und Jugendlichen

Taufe, Chrabelfiir, Kinderkirche, kirchlicher Unterricht an der Volksschule, Jugendgottedienst, Konfirmation – zwischen Geburt und Erwachsensein kommt ein Kind immer wieder in Kontakt mit Kirche und Glaube. Dabei lernt es biblische Geschichten und Figuren kennen, erfährt Gemeinschaft und erlebt Gottesdienste. Es wächst mit und im Glauben. Unterstützt und begleitet ist es dabei durch Eltern, Kirche und Schule. Diese Begleitung von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen hat in der St. Galler Kirche eine lange Tradition. Um in die Begleitung einen roten Faden zu legen, hat die Evangelisch reformierte Kirche des Kantons St.Gallens zusammen mit den Kirchgemeinden das Konzept „Geistliche Begleitung“ entwickelt.

Gesamtkonzept

Die „Geistliche Begleitung“ baut auf die vier Säulen Feiern, Bilden, Begleiten und Erleben. Sie verbindet Bestehendes mit Neuem und gibt auch dem Erleben und ausserschulischen Angeboten Gewicht. Stichworte dazu sind altersgerechte Gottesdienste, die Gestaltung von Übergängen, kontinuierliche Beziehungs- und Elternarbeit oder Erlebnisprogramme für Jugendliche im Oberstufenalter. Die „Geistliche Begleitung“ schlägt somit von der Taufe bis ins junge Erwachsenenalter einen Bogen – mit dem Ziel sich zusammen mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und ihren Eltern auf den Weg zu machen – hin zu einem mündigen Christsein

Ziel des Konzeptes ist es, einen roten Faden in der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu legen. Es führt zusammen, was zusammen gehört. Die einzelnen Angebote werden so systematisch verbunden.

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Die vier Säulen

Neuerungen auf der Oberstufe

Früher waren eigentlich 2 Wochenlektionen Religionsunterricht in der Oberstufe von der Kirchenordnung und in der Stundentafel der Schule vorgesehen gewesen. Zusammen mit vielen anderen Kirchgemeinden wurde auch bei uns immer nur eine Wochenlektion unterrichtet. Das lag vor allem daran, dass eine zweite Lektion in Absprache mit der katholischen Kirche hätte auf beiden Seiten erteilt werden müssen und das personell und finanziell nicht geleistet werden konnte. Ab Sommer 2012 wurde nun die 2. Lektion aus den offiziellen Schulstundenplan gestrichen.

Als Ersatz für die wegfallende Lektion, oder als Ergänzung zur einzelnen Lektion, wird nun dem Erleben und aktiven Teilhaben mehr Raum gegeben. Konkret heisst das: in der 1. und 2. Oberstufe müssen neu neben dem kirchlichen Unterricht an der Volksschule (ERG-Kirchen) auch Erlebnisprogramme besucht werden. Beide Säulen sind Voraussetzung für die Zulassung zum Konfirmationsunterricht in der 3. Oberstufe.

Zuständige Kirchenvorsteherin ist Cornelia Hofmann, Koordinator der Erlebnisprogramme auf der Oberstufe ist Pfarrer Daniel Wilhelm